Herzlich Willkommen 

 

beim Kneipp-Verein Trier e.V.

Sebastian Kneipp (1821-1897) steht für ein Gesundheitsverfahren,  welches alle Belange des Menschen mit einschließt und auf eine grundsätzliche Änderung der Lebensweise zielt.

­Dieses Verfahren basiert auf folgenden fünf Säulen, die alles abdecken, was der Mensch für sein Wohlbefinden braucht:

Ernährung, Kräuter, Wasser, Bewegung und Lebensordnung

Der Kneipp-Verein Trier hat es sich zur Aufgabe gemacht, das beeindruckende Naturheilverfahren von Sebastian Kneipp den Menschen näherzubringen. Das beinhaltet aber auch den Umgang mit der Natur, die Naturliebe und die Achtung vor dem Umfeld, in dem wir leben.

 

 

 

 

 

 

 

Kneipp-Verein Trier e.V.

Römerstraße 24

54294 Trier

­

Tel. 0651-4681237

kneipp-verein-trier@web.de

Bild: Kneipp-Bund e.V.

Presseartikel

"Durchs Wasser treten

und die Natur genießen"

TV/Die Woch

(vom 02.04.2020)

Jubiläumsjahr Kneipp 2021

 

Vor 200 Jahren, am 17. Mai 1821, wurde Sebastian Kneipp in Stephansried, im schönen Schwabenland, geboren.

 

Auch der Kneipp-Verein Trier e. V. wird feiern

Vom 01. April bis zum 27. Mai fand eine Ausstellung im Pavillon/kleine Bühne, Ecke Saarstraße, statt.

Wir stellten uns als Verein vor und präsentierten mit Bildern und Texten die zeitlosen Lehren von Sebastian Kneipp, sein Leben und Wirken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Termine unter den folgenden Rubriken:

Wer war Sebastian Kneipp?

­Sebastian Kneipp hat im 19. Jahrhundert die Naturheilkunde wesentlich beeinflußt. Nachdem er seine schwere, damals noch als unheilbar geltende Tuberkulose durch kurze Bäder in der kalten Donau selbst kurierte, begann er, sich intensiv mit der gesundheitsfördernden Kraft des Wassers und der heilenden Wirkung ausgesuchter Pflanzen zu beschäftigen.

 

Sebastian Kneipp wurde am 17. Mai 1821 als viertes Kind eines Hauswebers in Stephansried (Bayern) geboren. Not und Entbehrungen prägten seine Kindheit, in der er hart arbeiten und dem Vater am Webstuhl im feuchten Keller helfen musste. Schon früh hegte der den Wunsch, Geistlicher zu werden. Er bewarb sich bei vielen Pfarrämtern, wurde jedoch nirgendwo angenommen. Erst der Kontakt zu Kaplan Dr. Merkle aus Bad Grönenbach, ein entfernter Verwandter seiner Familie, brachte1842 eine erste wichtige Wendung in sein Leben.

 

Mit 25 Jahren erkrankte Sebastian Kneipp an Lungentuberkulose. Trotz der schweren Krankheit, die damals noch als unheilbar galt, machte er, wenn auch verspätet, sein Abitur. Mit Beginn seines Theologiestudiums kam im Frühjahr 1849 dann der völlige Zusammenbruch. Als er zufällig in der Hofbibliothek ein Buch über die Heilkraft des Wassers entdeckte, weckte dies die Hoffnung, seine Krankheit selbst zu überwinden.

 

Durch das Buch belehrt, unternahm er einen waghalsigen Versuch:

"So ging ich dann in der Woche dreimal (im Winter) in die Donau hinaus (die Kälte mochte sein, wie sie wollte) und habe Halbbäder genommen von 3-4 Sekunden bei 10-15 Grad Kälte. Müde ging ich hinaus, neu aufgefrischt und gestärkt ging ich jedesmal heim und ich gewann die Überzeugung, wenn es für mich - nachdem alles Angewendete nichts geholfen - ein Heilmittel gibt, so wird es das Wasser sein. Mein Geist wurde denkfähiger, es besserte sich mein Appetit und ich konnte doch schon regelmäßig die Vorlesungen anhören, zumal in der Theologie  [... ] Wie ich Versuche gemacht habe, mich zu kurieren, indem ich wöchentlich zwei- bis dreimal in die Donau ging, so habe ich auch zu Hause, wenn ich in die Waschküche kommen konnte, teils ein Halbbad, teils eine Gießung, die ich selbst vornahm, gebraucht."

 

Sebastian Kneipp wurde bei seinen "heimlichen" Wasseranwendungen natürlich von Mitstudenten erwischt, die ihm eine Figur an die Tür zeichneten, die sich selber übergoß und darunter geschrieben stand: Dr. Hydrophilus. Er wurde wieder gesund und half bald auch seinen Mitstudenten, wenn sie an Tuberkulose oder anderen Krankheiten litten. Als die Cholera ausbrach, ging er mutig daran, auch dieser mit Wasser die Stirn zu bieten und heilte eine Frau, die im Sterben lag.


Wie ein Lauffeuer sprach es sich herum, dass der “Cholera-Kaplan”, wie Kneipp inzwischen genannt wurde, ohne viele Worte und kostenlos half, was auf zunehmende Kritik der Ärzte und Apotheker stieß. Sie fühlten sich durch Kneipps Wirken brüskiert – es wurde Anzeige gegen ihn erstattet. Kneipp mußte vor Gericht erscheinen und verteidigte sich dort mit dem Argument, ob man Kranken nicht helfen dürfe, wenn die Ärzte nicht mehr helfen können oder wollen und der Kranke mittellos ist. Der Fall nahm eine überraschende Wendung: Der Richter ließ sich von Kneipp Ratschläge zur Behandlung seines Rheumatismus geben und ließ ihn gewähren.

 

Nach vielen beruflichen Zwischenstationen wurde Sebastian Kneipp 1855 als Beichtvater ins Dominikanerkloster nach Bad Wörishofen versetzt, wo er aufgrund seiner guten Kenntnisse zugleich auch als landwirtschaftlicher Berater tätig war. Aufsehen erregte er durch die erfolgreiche Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche des Rinderbestandes mithilfe von Wasseranwendungen. Gewürdigt wurden auch seine Verdienste um Bienenzucht und Honiggewinnung. Er verfaßte landwirtschaftliche Sachbücher über wichtige Themen wie Ackerbau und Viehzucht (z. B. Fritz, der fleißige Landwirt).

Zu seinem Behandlungsrepertoire zählten kalte Güsse, Wassertreten, kalte und warme Teil-, Voll- und Wechsel-Bäder sowie kalte und warme Wickel und Auflagen.

 

1886 erschien „Meine Wasserkur“, Kneipps erstes Buch, das bereits seine Kräuterheilkunde und ein Kapitel über „Kraftnährmittel“ enthielt. Das Buch war ein voller Erfolg und verstärkte den Zustrom Heilungssuchender, anstatt ihn zu vermindern, was er eigentlich mit dem Buch beabsichtigt hatte. So hatte Kneipp gemeinsam mit einem Arzt, der die Diagnosen erstellte, tagtäglich mehr als 150 Kurgäste in seiner Sprechstunde zu betreuen.

1889 veröffentlichte Kneipp sein zweites Buch mit dem Titel „So sollt Ihr leben“, das seine gesundheitserzieherischen Grundsätze enthielt. Es folgten weitere Bücher wie „Ratgeber für Gesunde und Kranke“ (1891) und „Mein Testament“ (1894), in dem er die letzte Fassung seiner immer wieder verfeinerten und veränderten Heilmethoden beschreibt.


Sebastian Kneipp richtete in Bad Wörishofen drei Stiftungen ein: Das Priesterhaus „Sebastianeum“ (1891), das „Kinderasyl“ (1893) und das „Kneippianum“ (1896). Diese drei Stiftungen wirken seitdem in seinem Sinne und helfen kranken Menschen.

 

Auf zahlreichen Reisen im In- und Ausland war Kneipp ein beliebter Redner. Mehr als eine Million Zuhörer erreichte er Schätzungen zufolge in den drei Jahren seiner Vortragsreisen. Durch seinen Erfolg bei der Heilung des Ischiasleidens von Erzherzog Johann von Österreich-Ungarn wurde auch der europäische Hochadel auf Kneipp aufmerksam.

 

Nach mehreren Audienzen ernannte Papst Leo XIII. Kneipp 1893 zum päpstlichen Geheimkämmerer. Damit verbunden war die Verleihung des Titels „Monsignore“. Kneipp bedeutete diese Ernennung sehr viel, weil damit die Anerkennung seines Wirkens durch den Papst zum Ausdruck gebracht wurde. Der Papst bestärkte ihn auch darin, sich neben seinem Priesteramt weiterhin um die Gesundheit seiner Mitmenschen zu kümmern.

 

Am 17. Juni 1897 starb Sebastian Kneipp im Alter von 76 Jahren in Bad Wörishofen.

 

 

 

 

 

 

 

Kneipp-Tretbecken und Anlagen

in der Umgebung von Trier

 

Sirzenich im Wald

Tretbecken am Bach

Igel

 

Igel liegt etwa zehn Kilometer von Trier entfernt, Richtung Luxemburg. Bekannt ist die Igeler Säule, ein uraltes römisches Grabmal und imposant anzuschauen.

 

Auf dem Bild rechts, direkt am Moselufer auf der anderen Seite, steht ein winziges Häuschen mit zwei dunklen Fenstern. Das war vor langer Zeit das Waschhaus ("Buur") der Igeler Bürger. Im Inneren befanden sich vier Wassertröge, die mit Quellwasser gespeist wurden.

Ende der 60er Jahre wurde das Waschhaus abgerissen und ca. 1974 das Kneipp-Becken dort gebaut.

 

 

Heute dient das Becken Radlern und Spaziergängern, die gerne hier anhalten und verweilen, einen Gang durchs Wasser nehmen und etwas ausruhen, bevor die Tour die Mosel entlang weitergeht.

 

Schweich am Heilbrunnen

Tretbecken, Armbecken, Kiesbett, Quelle, Barfußpfad

Riveris-Talsperre

 

Einen halben Kilometer unterhalb der Trinkwassertalsperre, die auch Trier mit Wasser versorgt, baute die Gemeinde Riveris 2011 einen Rastplatz mit Wassertretbecken, Armbecken und Barfußpfad.

Dies geschah im Rahmen eines Internationalen Jugendcamps, bei dem Jugendliche aus der Region und aus aller Welt in nur vierzehn Tagen die Anlage fertigstellten.

 

 

Gespeist wird das Tretbecken indirekt vom Riveris, dem "kleinen Fluß", der dort vorbeifließt. Wunderschön ist die Einbettung der Anlage in einen großen Waldbereich, der mit vielen Wegen, auch einem Rundweg um den Stausse, den Wanderer wie den Naturforscher begeistern kann. Auch am Ufer des kleinen Baches gibt es eine Menge zu endecken.

 

Mitten auf der Wiese steht eine junge Linde, Erlen säumen den Uferrand und Mädesüß verbreitet im Sommer seinen Duft. Auch viele Schmetterlinge umflattern den Besucher und erstaunt hört er, wie es geschäftigt um ihn summt und brummt.

 

Sitzgelegenheiten laden ein zum Verweilen, zum Hinschauen oder einfach nur zur Entspannung.

 

Hier fand unser erster Kneipp-Gesundheitstag statt. Mit Kräuterkunde, Waldbaden, Kneipp-Anwendungen am Becken zeigten wir, wie gesund und erfrischend ein Aufenthalt in der Natur sein kann.

 

 

 

 

Beuren/Hochwald

 

Das Kneipp-Tretbecken der Gemeinde Beuren/Hochwald (nahe Hermeskeil) ist eines der schönsten in der Region Trier-Saarburg.

1973 wurde es gebaut, drei Jahre später kamen ein Angelweiher und die Fischerhütte dazu.

Beuren liegt 30 km von Trier entfernt und ist Teil des Naturparks Saar-Hunsrück.

 

 

Das Kneipp-Tretbecken besteht komplett aus Holz mit Kiesbett in drei Durchgängen. Links und rechts gibt es tiefere Bereiche und hinter dem Quersteg mit der Bank sogar ein größeres Becken.

Nicht nur Wassertreten ist hier möglich. Für Abgehärtete (als Kinder waren wir es!) ist es eine Wonne, im heißen Sommer in den tieferen Bereichen links und rechts der Durchgänge ganz einzutauchen. Das Wasser wird direkt vom vorbeifließenden Krennerichbach gespeist, es ist frisch und klar.

 

 

Die Fischerhütte und der Angelweiher sind umgeben von üppiger Vegetation und Kräutervielfalt. Rund um den Weiher, aber auch im sumpfigen Gelände nahe des Bachverlaufes brummt das Leben. Für Liebhaber von Flora und Fauna ein kleines El Dorado. Auch Wanderlustige kommen auf ihre Kosten, denn hier beginnt der Rockenburger Urwaldpfad - ein ganz besonderes Erlebnis.

 

 

 

Seit Gründung des Kneipp-Vereins Trier e. V. im Jahre 1988 besteht der Wunsch nach einer schönen Kneipp-Anlage im Stadtbereich.

Oktober 2019 startete der Verein mit neuer Besetzung und hofft, den Menschen in Trier und Umgebung die wunderbaren Anwendungen nach Sebastian Kneipp wieder nahezubringen. Ob es nun doch eine Kneipp-Anlage in Trier geben wird?

Einige Dörfer der Region wissen um den Segen einer Kneipp-Anlage vor der Tür und den gesundheitlichen Nutzen, den jeder spürt, der sich darauf einläßt.

TV-Artikel aus dem Jahre 2012:

Kaltes Wasser für qualmende Füße

 

 

 

Fotos: Elke Bitzer (Wandern in Deutschland)

Bild freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Ortsbürgermeister Igel

Werden Sie Mitglied im Kneipp-Verein Trier e.V.

 

Als Mitglied können Sie viele Vorteile nützen:

  • Sechs Ausgaben des Kneipp-Journals vom Kneipp-Bund Bad Wörishofen

  • Kostenfreie und ermäßigte Kursangebote

  • Rabatte bei Fortbildungen der SKA (Sebastian-Kneipp-Akademie Bad Wörishofen)

  • 10 % Ermäßigung beim Kauf von Barfußschuhen (Leguano)

 

Auch können Sie als Mitglied aktiv teilhaben am Werdegang des Vereins und sich einbringen mit Gedanken, Ideen oder Vorschlägen.

 

Mitgliedsbeiträge:

 

Einzelperson:  36 € im Jahr

Familie:          48 € im Jahr

 

 

Kneipp-Verein Trier e.V.

Römerstraße 24

54294 Trier

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Tel. 0651-4681237

kneipp-verein-trier@web.de

Presseartikel

"Durchs Wasser treten

und die Natur genießen"

TV/Die Woch

(vom 02.04.2020)

Unser Vorstand

Von links nach rechts:

Rudi Müller, Beisitzer

Sonja Reichert, 2. Vorsitzende

Sigrid Ertl, 1. Vorsitzende

Klauspeter Bungert, Protokollführer

Ingo Jakschies, Schatzmeister

                                    S a t z u n g des Kneipp-Vereins Trier e.V.


Alle Funktionsbezeichnungen gelten selbstverständlich in männlicher bzw. weiblicher Form und sind je nach Fall entsprechend anzuwenden.


§ 1
Name, Sitz, Rechtsform
Der Verein führt den Namen „Kneipp-Verein Trier e.V.“.
Er hat seinen Sitz in Trier. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Wittlich VR 2305 eingetragen.


§ 2
Mitgliedschaften, Verbandszugehörigkeiten
Der Kneipp-Verein Trier e.V. gehört als Untergliederung auf lokaler Ebene dem Kneipp-Bund e.V., Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention, an und ist zugleich auch Mitglied des Kneipp-Bund Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. Die Satzungen und Ordnungen der übergeordneten Gliederungen werden von ihm anerkannt. Er ist jedoch wirtschaftlich und rechtlich selbstständig.


§ 3
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4
Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben
1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der §§ 51 ff der Abgabenordnung (AO).
2) Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege. Darüber hinaus will der Verein die Lehre Sebastian Kneipps vom gesunden Leben und naturgemäßen Heilen - sinngemäß erweitert und vertieft, wissenschaftlich untermauert und zeitgemäß dargestellt - allen Menschen nahe bringen.
3) Er bezweckt insbesondere,
a) die Förderung der Gesundheitsbildung der Bevölkerung,
b) die Förderung und Verbreitung der Gesundheitsvorsorge und des Gesundheitssports
in der Bevölkerung,
c) die Förderung der Gesundheitserziehung der Kinder und Jugendlichen,
d) die Förderung des Umweltschutzes sowie des Umweltbewusstseins in der
Bevölkerung,
e) die Pflege des Andenkens an Sebastian Kneipp.
4) Der Vereinszweck wird verwirklicht u.a. durch
a) Durchführung von Vorträgen, Seminaren, Kursen und Veranstaltungen im Bereich Gesundheitsvorsorge und Gesundheitssport, gemäß dem ganzheitlichen Gesundheitskonzepts der Kneippschen Lehre unter Einbeziehung der Elemente Lebensordnung, Bewegung, Ernährung, Heilpflanzen und Wasser.
b) Ausbildung, Fortbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten
Übungsleitern,
c) Unterstützung bei der Errichtung, Instandhaltung und Instandsetzung
Kneippscher Gesundheitseinrichtungen,
d) Bildung von Jugendgruppen,
e) Mitwirkung an örtlichen Gesundheitsveranstaltungen,
f) Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen der
Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung.
5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
6) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
7) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
8) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 5
Mitgliedschaft
1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft muss durch den schriftlichen Aufnahmeantrag – auch elektronisch – beim Vorstand beantragt werden.
2) Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
3) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.


§ 6
Rechte der Mitglieder
1) Alle Mitglieder haben das Recht, im Rahmen der Satzung und der Ordnungen am
Vereinsleben teilzunehmen, die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür
getroffenen Bestimmungen zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins zu
dem festgelegten Kostenbeitrag teilzunehmen.
2) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Beratungen und Beschlussfassungen der
Mitgliederversammlung teilzunehmen. Ab Vollendung der Volljährigkeit sind sie
stimm-berechtigt und wählbar. Ein Mitglied ist nicht stimmberechtigt, wenn die
Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung
oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Verein betrifft.

§ 7
Pflichten der Mitglieder
1) Alle Mitglieder sind verpflichtet, gemäß der Satzung und nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln.
2) Alle Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die erlassenen Ordnungsvorschriften zu beachten.
3) Alle Mitglieder sind verpflichtet, den festgesetzten jährlichen Mitgliedsbeitrag zu leisten. Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen aus sachlichen Gründen unterschiedlich festgesetzt werden. Ebenso ist eine Befreiung von der Beitragspflicht möglich. Näheres wird in einer Beitragsordnung geregelt. Diese wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erlassen.


§ 8
Beendigung der Mitgliedschaft
1) Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt,
b) Ausschluss,
c) Tod,
d) Auflösung des Vereins, jedoch nicht vor Durchführung der Liquidation gemäß
e) § 47 BGB,
f) Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist erklärt werden.
3) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger, schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.
4) Über den Ausschluss eines Mitglieds beschließt der Vorstand mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
5) Der Beschluss über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mittels eines eingeschriebenen Briefes zuzusenden. Darin ist auf das Einspruchsrecht hinzuweisen. Die Einspruchsfrist beträgt einen Monat ab Zugang des Beschlusses. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Über den Einspruch entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Das betroffene Mitglied ist berechtigt, seinen Einspruch in dieser Mitgliederversammlung zu begründen.
6) Ausgeschlossene Mitglieder haben ihren Mitgliedsausweis dem Vorstand auszuhändigen.
7) Ausgeschiedene Mitglieder haben keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.


§ 9
Organe
1) Die Organe des Kneipp-Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand


§ 10
Mitgliederversammlung
1) Die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins ist mindestens einmal im Kalenderjahr, möglichst im ersten Quartal, einzuberufen. Zeit und Ort der Mitgliederversammlung sowie die vorläufige Tagesordnung werden vom Vorstand durch Vorstandsbeschluss festgelegt.
2) Jede Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden.
3) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die vorläufige Tagesordnung bekannt zu geben. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche Einladung.
4) Anträge zur Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung können von allen stimmberechtigten Mitgliedern gestellt werden. Sie sind zu begründen und müssen dem 1. Vorsitzenden spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich unter Angabe des Namens zugehen, damit sie in die Tagesordnung aufgenommen werden können.
5) Verspätet eingegangene Anträge sind nur dann zu berücksichtigen, wenn dies von der Mitgliederversammlung beschlossen worden ist.
6) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden. Sie muss einberufen werden, wenn dies von einem Drittel der teilnahmeberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angaben der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
7) Der Vorstand muss spätestens zwei Wochen nach Zugang des Antrags mit einer Frist von vier Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Aus der Einladung müssen alle Gründe, die seitens der Mitglieder für die Durchführung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung genannt worden sind, in ihrem wesentlichen Inhalt wiedergegeben werden. Kommt der Vorstand dem Einberufungsverlangen nicht nach, so kann der zuständige Landesverband, ersatzweise der Bundesverband das Verfahren an sich ziehen. Im Übrigen gilt §37 Absatz 2 BGB.
8) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresrechnung des Vorstandes
b) Entlastung des Vorstandes
c) Genehmigung des Haushaltsplanentwurfs
d) Wahl und Abwahl des Vorstandes
e) Wahl der Kassenprüfer
f) Beschlussfassung über eingegangene Anträge
g) Beschlussfassung über die Beitragsordnung
h) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins
i) Endgültige Entscheidung über Ausschluss von Mitgliedern
j) Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden
k) Sonstige, über die laufenden Geschäfte des Vorstandes hinausgehende Angelegenheiten.
9) Zur jährlichen Überprüfung der Kassen- und Buchführung werden von der Mitgliederversammlung zwei sachkundige Personen (Kassenprüfer) für die Amtsdauer des Vorstandes gewählt. Über das Ergebnis ist der Mitgliederversammlung zu berichten.
10) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig, sofern diese Satzung nichts anderes regelt.
11) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar.
12) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Kann über einen Antrag keine Mehrheit erzielt werden, so gilt er alsabgelehnt.
13) Über Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen und auf der nächstfolgenden Mitgliederversammlung zu bestätigen ist. Die Niederschrift über die Mitgliederversammlung ist spätestens vier Wochen nach der Versammlung dem Kneipp-Bund e.V. und dem Landesverband einzureichen.


§ 11
Vorstand
1) Der Vorstand besteht aus folgenden Personen:
a) 1. Vorsitzender,
b) 2. Vorsitzender,
c) Schatzmeister,
d) Schriftführer,
e) bis zu 3 Beisitzer
2) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
3) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich und sind
jeweils einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende nur im Verhinderungsfall des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist.
4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Jedes Mitglied des Vorstands muss stimmberechtigtes und wählbares Mitglied des Vereins sein. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.
5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes - mit Ausnahme des gesetzlichen Vertreters im Sinne des § 26 BGB - vor Ablauf der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand die frei gewordene Stelle bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch neu besetzen. Im Falle einer Nachwahl endet die Amtsperiode des nachgewählten Vorstandsmitglieds gleichzeitig mit dem Ablauf der Amtsperiode der übrigen Vorstandsmitglieder.
6) Der Vorstand kann sich durch Fachleute beraten lassen sowie zu diesem Zweck temporär Ausschüsse einsetzen, deren Aufgaben er selbstständig oder auf Vorschlag der Mitgliederversammlung festlegt.
7) Der Vorstand tritt zusammen, wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder dies beantragen, mindestens jedoch zweimal im Jahr. Die Vorstandssitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden schriftlich mit einer Einladungsfrist von zwei Wochen einberufen.
8) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. In der Geschäftsordnung kann er die Einberufungsfrist anders regeln.
9) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, anwesend sind, sofern diese Satzung nichts anderes regelt. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt.
10) Über Vorstandssitzungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist und bei den Akten des Vereins verwahrt wird.
11) Sofern aus den Reihen der Mitglieder kein handlungsfähiger Vorstand gebildet werden kann, kann der zuständige Kneipp-Bund Landesvorstand kommissarisch für längstens ein Jahr als Vorstand bestellt werden, der dann den Verein mit seinen vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern vertritt. In diesem Falle ist für die Vorstandsbestellung die Mitgliedschaft im Verein nicht Voraussetzung.


§ 12
Vergütung für die Vereinstätigkeit
1) Alle Funktionsträger sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.
2) Lässt es die finanzielle Situation des Vereines zu, dann kann den Mitgliedern des
Vorstands und anderen beauftragten Helfern des Vereins bei Bedarf eine Aufwandsentschädigung maximal in Höhe der gemäß § 3 Nr. 26a EstG aktuell geltenden steuerfreien Ehrenamtspauschale gezahlt werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Mitgliederversammlung.
3) Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein durch Dritte gegen Zahlung der genannten Aufwandsentschädigung in Auftrag zu geben.


§ 13
Vereinsordnungen
1) Der Verein kann sich Ordnungen zur Regelung der internen Abläufe geben.
2) Zum Erlass und zur Änderung dieser Ordnungen ist ausschließlich der Vorstand ermächtigt, sofern diese Satzung nichts anderes regelt.
3) Folgende Vereinsordnungen können erlassen werden:
a) Geschäftsordnung
b) Ehrenordnung
c) Finanzordnung
d) Reisekostenordnung
e) Jugendordnung
Eine Beitragsordnung gemäß §7 Ziffer 3 dieser Satzung ist zwingend zu erlassen.


§ 14
Datenschutz
1) Zur Erfüllung der Zwecke, Aufgaben und Pflichten des Kneipp-Vereins Trier e.V. werden personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder verarbeitet. Hierbei werden die jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben und Bestimmungen zum Datenschutz eingehalten.
2) Näheres zum Datenschutz im Kneipp-Verein Trier e.V. wird in der Datenschutz- Ordnung geregelt, die vom Vorstand erlassen wird.


§ 15
Satzungsänderung und Änderung des Vereinszwecks
1) Zu einem Beschluss, der eine Änderung dieser Satzung enthält, ist eine Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Dies gilt auch für eine Änderung des Vereinszwecks.
2) Über Änderungen der Satzung und des Vereinszwecks kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der neue Satzungstext beigefügt worden waren.
3) Der Kneipp-Bund e.V. und der zuständige Landesverband sind vor einer etwaigen Beschlussfassung zur Änderung der Satzung oder Änderung des Vereinszweckes
zu hören.

§ 16
Auflösung oder Aufhebung des Vereins, Vermögensbindung
1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Einladungsfrist zu dieser Mitgliederversammlung beträgt fünf Wochen.
2) Der Verein kann von der Mitgliederversammlung nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen aufgelöst werden. Die Mitgliederversammlung ist nur dann beschlussfähig, wenn in dieser Mitgliederversammlung wenigstens Dreiviertel aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins anwesend sind.
3) Ist die einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist eine neue Mitgliederversammlung innerhalb der nächsten vier Wochen mit derselben Tagesordnung einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
4) Der Kneipp-Bund e. V. und der zuständige Landesverband sind vor einer etwaigen Beschlussfassung über die Auflösung zu hören.
5) Die Mitgliederversammlung benennt im Falle der Auflösung des Vereins zur Abwicklung der Geschäfte zwei Liquidatoren.
6) Bei Beendigung des Vereins durch Auflösung oder Verlust der Rechtsfähigkeit sowie bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das vorhandene Vermögen des Vereins dem Kneipp-Bund e.V. - Bundesverband für Gesundheitsförderung und Prävention – mit Sitz in Bad Wörishofen zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Rahmen seiner aktuellen Satzung zu verwenden hat. Sollte der Kneipp-Bund e.V. inzwischen selbst ohne Rechtsnachfolger beendet worden sein, so fällt das Vermögen ausschließlich an eine gemeinnützige, steuerbegünstigte öffentliche Körperschaft, Stiftung oder Anstalt zwecks Verwendung für die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen
Gesundheitspflege. Den Ersatzanfallberechtigten kann die letzte Mitgliederversammlung bestimmen.

§ 17
Schlussbestimmung
(1) Der Vorstand wird ermächtigt, formelle Änderungen dieser Satzung zu beschließen, sofern diese vom zuständigen Amtsgericht und / oder der Finanzverwaltung gefordert werden, um die Eintragung in das Vereinsregister und Erlangung der Gemeinnützigkeit zu erreichen. Nach Eintragung in das Vereinsregister und Anerkennung der Gemeinnützigkeit verliert dieser §17 Absatz 1 seine Wirkung und wird obsolet. Für Satzungsänderungen gilt dann wieder die Regelung des §15.
(2) Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer Eintragung im zuständigen Vereinsregister in Kraft. Gleiches gilt für Satzungsänderungen.